Mittelfrequenz-Induktionsofen zum Stahlschmelzen: die komplette Anlage

Mittelfrequenz-Induktionsöfen werden zum Stahlschmelzen eingesetzt, wo steuerbare Erwärmung, hohe Produktivität und flexibler Chargenbetrieb gefragt sind.
Eine moderne Stahlanlage besteht aus weit mehr als dem Ofenkörper.
Komplette Anlage zum Stahlschmelzen
Eine typische Anlage umfasst:
- Ofentransformator
- Mittelfrequenz-Stromversorgung
- Kondensatorbatterie
- Induktionsspule
- Magnetjoch
- Ofenkörper
- hydraulisches Kippsystem
- wassergekühlte Kabel
- Kühlsystem
- Steuerung und Schutz
Diese Bauteile übertragen elektrische Energie in elektromagnetische Wärme im Einsatz.
Warum Mittelfrequenz?
Die Mittelfrequenz bietet für das industrielle Schmelzen ein praktikables Verhältnis von Eindringtiefe und Badbewegung.
Die passende Frequenz hängt von Kapazität, Metall und Anlagenauslegung ab.
Ofenkapazität
Stahlschmelzen reicht von kleinen Öfen bis zu sehr großen Anlagen.
Systeme mit 20, 30 und 40 Tonnen lassen sich für eine Gießerei mit hohem Durchsatz auslegen.
Bedeutung der Induktionsspule
Die wassergekühlte Kupferspule ist eines der wichtigsten Ofenteile.
Sie wandelt elektrische Energie in das Feld um, das den Einsatz erwärmt.
Isolation, Kühlwasserführung und mechanischer Aufbau sind für den zuverlässigen Betrieb entscheidend.
Kühlsystem
Stahlschmelzen erzeugt eine hohe Wärmelast. Die Kühlung muss zu Ofen und Stromversorgung passen.
Geschlossene Kühlkreise schützen Spule und andere wassergekühlte Bauteile.
Fazit
Für Stahlgießereien ist es wirksamer, die gesamte Schmelzanlage zu wählen, statt nur den Ofenkörper zu kaufen.
Abgestimmte Stromversorgung, Kondensatoren, Spule, Kühlung und Kippeinrichtung ergeben eine zuverlässigere Produktion.
Passende Ausrüstung
- GW-Serie Schmelzofen
- KGPS-Serie Stromversorgung
- Induktionsspule
- Magnetjoch
- Induktionsofen-Transformator
- Hydraulisches Kippsystem
- FBT-Kühlturm im geschlossenen Kreis
